Ankündigung von 5.4: Neue Regel-Engine, Unterstützung für Check Point 61000/41000
Willkommen bei Version 5.4!
In dieser Version haben wir die erste Phase unserer Infrastruktur-Betriebsplattform integriert, neue Inhalte hinzugefügt sowie Unterstützung für Check Point 41k/61k bereitgestellt. Darüber hinaus wurden spezifische Funktionsanfragen und Fehlerbehebungen berücksichtigt. Bitte wenden Sie sich an unser Support-Team, um die aktualisierte Version zu erhalten.
WICHTIGER HINWEIS FÜR ALLE NUTZER: Ab Version 5.4 ist der Lizenzierungsmechanismus an die eindeutige Kennung (UID) der indeni-Instanz gebunden und nicht mehr an die IP-Adresse. Dadurch können Kunden nicht nur die IP-Adresse ihrer indeni-Instanz ändern, sondern auch eine „Cold Active/Standby“-Hochverfügbarkeitskonfiguration einrichten, falls die primäre indeni-Instanz ausfällt oder vom Netzwerk getrennt wird. Um „Cold Active/Standby“ einzurichten, wenden Sie sich bitte an unser Support-Team.
Neue Inhalte:
- Neue Regel-Engine: Mit dieser Version wurde eine neue Regel-Engine in das Produkt integriert. In Zukunft wird sie Partnern, Beratern und Kunden ermöglichen, eigene Prüfungen auf Basis der Infrastruktur-Operations-Plattform von indeni zu erstellen. Es handelt sich hierbei um eine frühe Version der Engine. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an [email protected].
- IK-2449: Unterstützung für Check Point 61k/41k – erste Unterstützung (Check Point-Firewalls). Dies umfasst:
- CPU-, Speicher-, Swap- und Festplattenauslastung
- Verfolgung der Anzahl der Verbindungen und Benachrichtigung bei einem drastischen Rückgang der Verbindungen
- Überwachung des Blade-Status (up, down, flapping)
- Lizenzüberwachung
- Auslastung der Netzwerkports, Verbindungsabbrüche, Fehler
- Möglichkeit zur Benachrichtigung, wenn bestimmte Protokolleinträge gefunden werden, die regulären Ausdrucksmustern entsprechen. In dieser Version enthaltene Beispielmuster:
- outed.*Beenden, da zu viele Sockets geöffnet sind
- routed.*Exit routed
- fwha_.*
- cul_load_.*
- Port .*?: Ausgefallen
- PPPoE-Verbindung konnte nicht hergestellt werden
- NAT-Versteck-Fehler.*
- Ungültiger Benutzername/Passwort
- Die Überprüfung der .*?-Inhaltsaktualisierungsinformationen ist aufgrund eines allgemeinen Kommunikationsfehlers fehlgeschlagen
- Fehlerhaftes Passwort für.*
- Laufwerksfehler erkannt
- Chassis-Hauptalarm:
- Der Auto-Update-Agent konnte keine neuen Inhalte herunterladen
- .*Interner Fehler – ungültiger Port.*
- .*[Ll]Anmeldung verweigert.*
- .*? Der Auftrag für den Benutzer „Auto-Update-Agent“ ist fehlgeschlagen
HINWEIS: Die Unterstützung für Check Point 61k/41k basiert vollständig auf der neuen Regel-Engine, die in dieser Version enthalten ist.
Version 5.4 integriert die erste Phase der Infrastruktur-Betriebsplattform, führt eine neue Regel-Engine ein und erweitert die Geräteunterstützung, darunter erste Unterstützung für Check Point 41k/61k. Die Neuerungen lösen reale Betriebsprobleme wie starre Lizenzbindung an IP-Adressen, begrenzte Prüfungsanpassbarkeit und fehlende Überwachung spezifischer Hardwaremetriken; die Lizenzierung ist nun an die indeni-Instanz-UID gebunden, wodurch IP-Änderungen und „Cold Active/Standby“-Konfigurationen möglich werden. Außerdem behebt das Release zahlreiche Fehler, verbessert Protokoll- und Ressourcenüberwachung (z. B. CPU, Speicher, Swap, Ports, Netzwerkfehler) und fügt neue Signaturen und Proxy-/Caching-Optimierungen hinzu.
Was bedeutet die Änderung des Lizenzierungsmechanismus in Version 5.4 für den Betrieb einer indeni-Instanz?
Ab Version 5.4 ist die Lizenzierung an die eindeutige Kennung (UID) der indeni-Instanz gebunden und nicht mehr an die IP-Adresse. Dadurch können Betreiber die IP-Adresse ihrer indeni-Instanz ändern, ohne die Lizenz ungültig zu machen, und sie können eine „Cold Active/Standby“-Hochverfügbarkeitskonfiguration einrichten, bei der eine Standby-Instanz aktiviert werden kann, falls die primäre Instanz ausfällt oder vom Netzwerk getrennt wird. Für die Einrichtung einer „Cold Active/Standby“-Konfiguration muss das Support-Team kontaktiert werden; diese Änderung reduziert Betriebsunterbrechungen bei Netzwerkänderungen und vereinfacht Failover-Prozesse.
Welche Überwachungs- und Prüfungsfunktionen wurden speziell für Check Point 41k/61k in dieser Version hinzugefügt?
Die erste Unterstützung für Check Point 61k/41k basiert vollständig auf der neuen Regel-Engine und umfasst Überwachung von CPU-, Speicher-, Swap- und Festplattenauslastung sowie Verfolgung der Anzahl der Verbindungen mit Benachrichtigung bei drastischem Rückgang. Weitere Funktionen sind Überwachung des Blade-Status (up, down, flapping), Lizenzüberwachung, Auslastung und Fehler von Netzwerkports sowie Erkennung bestimmter Protokolleinträge mittels regulärer Ausdrücke. Beispielmuster für Warnungen (z. B. Socket-Fehler, NAT-Fehler, Anmeldeprobleme, Laufwerksfehler, Auto-Update-Agent-Fehler) sind bereits in dieser Version enthalten.
Welche wichtigen Fehlerbehebungen und Verbesserungen sind in Version 5.4 enthalten, die den Datenverbrauch und Alarmverhalten betreffen?
Wesentliche Verbesserungen umfassen die Zwischenspeicherung der Ausgabe von „HKLM_registry“ zur Reduzierung der Bandbreitennutzung und die Optimierung der Verwendung des Befehls „lsof“ zur weiteren Verringerung des Datenverbrauchs (Check Point-Firewalls). Das Alarmverhalten wurde angepasst: SNMP-Traps senden jetzt bei jeder Aktivierung eines Alarms „indeniNewAlertTrap“ statt nur „indeniAlertStatusUpdateTrap“; Fehler bei der Übermittlung von Warnmeldungen lösen nun E-Mail-Benachrichtigung aus. Zusätzlich wurden zahlreiche spezifische Fehler behoben, etwa fortgesetzte Backups nach Entfernen aus dem Backup-Zeitplan, ungenaue Kernel-Speicherauswertung und Probleme mit RADIUS-basierter Anmeldung.
Neue Signaturen auswählen:
- IS-1864: Warnung, wenn die SSL-Entschlüsselung aufgrund nicht unterstützter Verschlüsselungssuiten nicht funktioniert (Palo Alto Networks-Firewalls, siehe https://live.paloaltonetworks.com/t5/Management-Articles/SSL-Decryption-Not-Working-due-to-Unsupported-Cipher-Suites/ta-p/55543)
- IK-2142: Verfolgung der Pufferauslastung über den Befehl „debug dataplane pool statistics“ (Firewalls von Palo Alto Networks)
Ausgewählte Fehlerbehebungen und kleinere Verbesserungen:
- IS-1862: Unterstützung eines HTTPS-Proxys für Indeni Insight
- IS-1844: Getrennte Behandlung von Chassis-Geräten (61k, 41k, Crossbeam, 7080 usw.) für Lizenzierungszwecke
- IS-1437: Verwendung der indeni-Instanz-ID anstelle der IP-Adresse für die Lizenzierung (um Änderungen der IP-Adresse bei indeni-Geräten zu ermöglichen)
- IS-920: SNMP-Traps: Änderung des Ablaufs, sodass bei jeder Aktivierung eines Alarms „indeniNewAlertTrap“ verwendet wird, anstatt nur „indeniAlertStatusUpdateTrap“ zu senden
- IK-2510: Fehlerbehebung: indeni führt weiterhin Backups eines Geräts durch, nachdem es aus dem Backup-Zeitplan entfernt wurde
- IK-2495: „SecureXL-Vorlagen sind teilweise deaktiviert“ löst keine Warnung für VSs aus (Check Point-Firewalls)
- IK-2494: Ungenaue Auswertung des Firewall-Kernel-Speichers in „fw ctl pstat“ (Check Point-Firewalls)
- IK-2493: Überwachung aufgrund einer unerwarteten „mpstat“-Ausgabe ausgesetzt
- IK-2479: MDM kann bei RADIUS-basierter Anmeldung nicht erkannt werden (Check Point-Firewalls)
- IK-2448: Ausgabe von „HKLM_registry“ zwischenspeichern, um die Bandbreitennutzung zu reduzieren (Check Point-Firewalls)
- IK-2447: Verwendung des Befehls „lsof“ optimieren, um den Datenverbrauch zu reduzieren
- IK-2442: Fehler bei der Übermittlung von Warnmeldungen: Versand per E-Mail bei Auftreten dieser Fehler
- IK-2408: Warnmeldungen zu „Vertrag abgelaufen/läuft bald ab“ sollten nur den Vertrag anzeigen und einen Verweis auf SmartUpdate hinzufügen (Check Point-Firewalls)
- IK-2405: „Verwendung von NTP-Servern konfiguriert, aber nicht betriebsbereit“ – Details hinzufügen, auch wenn nicht alle NTP-Server synchronisiert sind (Alle Geräte)
- IK-2339: Die Swap-Speichernutzung sollte immer eine Warnung auslösen, wenn Swap verwendet wird (Warnschwelle auf 1 % senken) (alle Geräte)
- IK-1979: „Synchronisierungsausfälle aufgetreten – mögliches Problem mit dem Synchronisierungsnetzwerk (SA#35136)“ – Fehlalarm bei der Installation von Richtlinien; Schwellenwert für Warnungen auf 5 Synchronisierungsausfälle festlegen (Check Point-Firewalls)
- IK-2497: In der Indeni-Webkonsole treten Fehler auf, weil Geräte gelöscht wurden