Case Study: Universität Salzburg
Mit 16.500 Studierenden und rund 2.700 Mitarbeitern in Forschung, Lehre und Verwaltung ist die 1662 gegründete Paris-Lodron-Universität die größte Bildungseinrichtung der Stadt und des Landes Salzburg.
Die Paris-Lodron-Universität Salzburg suchte eine moderne DNS-/DHCP-/IP-Adressverwaltungslösung (DDI), um manuelle Konfigurationsfehler bei Microsoft DNS zu vermeiden und administrative Abläufe zu automatisieren. In Zusammenarbeit mit Schoeller Network Control testete die Universität die BlueCat-Lösung virtuell, setzte BlueCat DNS/DHCP-Server und BlueCat Address Manager ein und bestätigte bessere Verwaltungsfunktionen, hohe Verfügbarkeit durch Clustering sowie umfassende Workflow- und Automatisierungsfeatures. Ergebnis war eine schnelle Bereitstellung innerhalb weniger Wochen, reduzierte Fehleranfälligkeit, zeitgleiche Dokumentation der IP-Konfigurationen und Unterstützung für IPv6-Migration und parallelen Betrieb von IPv4/IPv6.
Warum entschied sich die Universität Salzburg für eine neue DDI-Lösung statt bei Microsoft DNS zu bleiben?
Die Universität suchte nach einer Lösung, die manuelle Konfigurationsfehler reduziert, administrative Prozesse automatisiert und eine aktuelle, synchronisierte Dokumentation der IP-Adressvergabe liefert. Microsoft DNS erforderte bislang manuelle Konfiguration und Abhängigkeit von aktueller Dokumentation, was zu Fehlern und zeitaufwändigen Störungen führte. Die BlueCat-Lösung überzeugte durch umfangreiche Workflow- und Automatisierungsfunktionen, bessere Verwaltungsfunktionen, Clustering für hohe Verfügbarkeit sowie die Fähigkeit, IP-Adressen zu erkennen und Abweichungen im System zu bereinigen, sodass sie die operativen Anforderungen besser erfüllte.
Wie wurde die BlueCat-Lösung bei der Universität getestet und eingeführt?
Die Implementierung erfolgte vollständig in einer virtuellen Testumgebung mit VMware-Images. Sowohl der BlueCat DNS/DHCP-Server (ehemals Adonis) als auch der BlueCat Address Manager (ehemals Proteus) wurden installiert und intensiv geprüft. Die Tests zeigten, dass die anfänglichen Bedenken gegenüber dem Ersatz von Microsoft DNS unbegründet waren; die Lösung erfüllte die Anforderungen an Verwaltung, Automatisierung und Verfügbarkeit. Nach der Testphase erfolgte die Bereitstellung innerhalb weniger Wochen von der ersten Demo-Installation bis zur Implementierung.
Welche operativen Vorteile und technischen Fähigkeiten lieferte BlueCat für den Hochschulbetrieb?
BlueCat lieferte integrierte Workflows, die die Zusammenarbeit zwischen IT-Helpdesk und Netzwerkadministration erleichtern, sowie einheitliche Namensvergabe und einfache Verwaltung von Adressreservierungen für Gateways, Server und DHCP-Bereiche. Der BlueCat Address Manager ist skalierbar und kann nachweislich 600+ DNS-/DHCP-Instanzen in einem einzigen System unterstützen und bietet Netzwerkerkennung zur Überprüfung verwendeter IP-Adressen. Zudem unterstützt die Lösung IPv6, was eine schrittweise Migration und den parallelen Betrieb von IPv4- und IPv6-Netzen im Hochschulumfeld ermöglicht und so Zeit spart sowie Fehlersuche reduziert.

Mit 16.500 Studierenden und rund 2.700 Beschäftigten in Forschung, Lehre und Verwaltung ist die 1662 gegründete Paris-Lodron-Universität die größte Bildungseinrichtung der Stadt und des Landes Salzburg. Im Jahr 2004 wurde an der Universität Salzburg die neue Organisationsstruktur gemäß dem Universitätsgesetz 2002 – dem Bundesgesetz über die Organisation der Universitäten und das Studium – umgesetzt. Dieses Gesetz sicherte allen österreichischen Universitäten mehr Autonomie, Selbstbestimmung und Leistungsorientierung.
Dies stellte auch eine erhebliche Herausforderung für die IT-Verantwortlichen dar. Als erstes galt es, den routinemäßigen Austausch der Hardware für die bestehende DNS-Server-Infrastruktur in Angriff zu nehmen. Der Projektleiter der Universität Salzburg, Herr Thomas Wenniger, Dipl.-Ing. (FH), wandte sich an Schoeller Network Control, einen Technologie-Distributor mit Fachwissen in den Bereichen Netzwerke und Infrastruktur sowie Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Kunden aus den Bereichen Telekommunikation, Behörden, Industrie, Bankwesen und Hochschulwesen.
In den anschließenden Gesprächen wurden die Optionen für eine umfassende DNS-, DHCP- und IP-Adressverwaltungslösung (DDI) vorgestellt. BlueCat, ein führender Anbieter von DNS-, DHCP- und IP-Adressverwaltungslösungen (IPAM), wurde zur Evaluierung empfohlen.
In der Konzeptionsphase wurden wiederholt Bedenken hinsichtlich des Ersatzes von Microsoft DNS geäußert. Das Interesse an den DDI-Produkten von BlueCat stieg jedoch aufgrund der umfangreichen Workflow-Möglichkeiten der Lösung für die Vergabe und Verwaltung von IP-Adressen durch den IT-Helpdesk sowie durch Netzwerkadministratoren.
Bislang hing die erfolgreiche Umsetzung eines IP-Plans von einer aktuellen Dokumentation der IP-Adressen und der manuellen Konfiguration auf dem Microsoft-DNS-Server ab. Wie in vielen anderen Netzwerken führte dies auch hier von Zeit zu Zeit zu manuellen Konfigurationsfehlern und Störungen, was wiederum kostspielige und zeitaufwändige Fehlerbehebungen zur Folge hatte.
„Anfangs interessierten wir uns lediglich für DNS-Hardware, waren dann aber sehr schnell von den umfassenden Möglichkeiten der BlueCat-Lösung überzeugt. Wir waren sehr beeindruckt von den Workflow- und Automatisierungsfunktionen von BlueCat, die weit über die nativen Funktionen von Microsoft hinausgehen und uns Zeit und Aufwand sparen werden.“ Thomas Wenniger, Dipl. Ing. (FH), Universität Salzburg
Mit Unterstützung von Schoeller Network Control führte die Universität eine Testinstallation der BlueCat-Lösung durch, die vollständig in einer virtuellen Umgebung erfolgte. Sowohl der BlueCat DNS/DHCP-Server (ehemals Adonis) als auch der BlueCat Address Manager (ehemals Proteus) wurden auf Basis von VMware-Images in Betrieb genommen. Sie wurden auf Herz und Nieren geprüft und als äußerst geeignet befunden.
Die zu Beginn geäußerten Bedenken hinsichtlich des Ersatzes von Microsoft DNS erwiesen sich im Laufe der Tests als völlig unbegründet. Darüber hinaus bot die BlueCat-Lösung besser geeignete Verwaltungsfunktionen und hohe Verfügbarkeit durch den Einsatz von Clustering-Technologien.
Der integrierte Workflow der BlueCat-Lösung ermöglicht eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen dem IT-Helpdesk und den Netzwerkadministratoren. Auch die einheitliche Vergabe von Namen für eine Vielzahl von Endgeräten sowie die Adressreservierung für Gateways, Server und DHCP-Bereiche lässt sich problemlos verwalten.
Der BlueCat Address Manager ist eine sichere und hochskalierbare Verwaltungslösung, die nachweislich 600 oder mehr DNS-/DHCP-Instanzen in einem einzigen System unterstützen kann. Das Produkt ist zudem in der Lage, verwendete IP-Adressen im Netzwerk mittels Netzwerkerkennung und -abgleich zu überprüfen. Sollten aufgrund manuell vergebener Adressen Fehler oder Abweichungen festgestellt werden, lassen sich diese einfach durch einen entsprechenden Eintrag im System beheben.
All dies sparte nicht nur Zeit, sondern ersparte uns auch potenziell mühsame Fehlersuche, da die Dokumentation zeitgleich mit der Konfiguration der IP-Adressen bereitgestellt wurde. Im Hochschulbereich steigt die Nachfrage nach IPv6-Netzwerken. Mit den IPv6-fähigen Lösungen von BlueCat sind Organisationen bestens für eine schrittweise Migration zu IPv6 sowie für den parallelen Betrieb von IPv4- und IPv6-basierten Netzwerken gerüstet.
„Anfangs interessierten wir uns nur für DNS-Hardware, waren dann aber sehr schnell von den umfassenden Möglichkeiten der BlueCat-Lösung überzeugt“, sagt Thomas Wenniger, Dipl.-Ing. (FH), Universität Salzburg. „Wir waren sehr beeindruckt von den Workflow- und Automatisierungsfunktionen von BlueCat, die weit über die nativen Möglichkeiten von Microsoft hinausgehen und uns Zeit und Aufwand sparen werden. Die Bereitstellung war innerhalb weniger Wochen abgeschlossen – von der ersten Demo-Installation bis zur Implementierung –, und alle unsere ursprünglichen Erwartungen wurden erfüllt und sogar übertroffen.“