Webinar: Den Feind im eigenen Haus entlarven
Scott Penney, Leiter des Bereichs Cybersecurity Solutions bei BlueCat, erläutert, wie DNS-Daten den Feind in Ihrem Netzwerk entlarven können
Der Artikel diskutiert, wie DNS-Daten interne Bedrohungen in Unternehmensnetzwerken aufdecken können, wobei Scott Penney, Leiter Cybersecurity Solutions bei BlueCat, die Rolle von DNS-Analysen bei der Erkennung von kompromittierten Geräten und lateralem Movement erläutert. Er beschreibt das Problem, dass Angreifer oft unentdeckt im internen Netzwerk agieren, und zeigt, wie DNS-Logs und -Signale in bestehenden technischen Umgebungen genutzt werden können, um bösartige Muster zu identifizieren und die betriebliche Reaktion zu verbessern. Als Ergebnis führt der Einsatz von DNS-basierten Erkenntnissen zu schnellerer Erkennung, genaueren Priorisierungen für Incident Response und einem geringeren Risiko von langfristigen Kompromittierungen.
Wie können DNS-Daten helfen, kompromittierte Geräte innerhalb eines Netzwerks zu erkennen?
DNS-Daten liefern fortlaufend Aufzeichnungen über Namensauflösungen und Kommunikationsmuster, die auf kompromittierte Geräte hinweisen können, etwa durch ungewöhnliche Aufrufe von externen Command-and-Control-Domains oder neuartige interne Namensauflösungen. Indem Sicherheitsanalysten Abweichungen vom normalen DNS-Verkehr profilieren, lassen sich Anzeichen für Malware-Kommunikation, automatisierte Abfragen oder falsch konfigurierte Clients identifizieren. Die Analyse solcher Signale ermöglicht es, kompromittierte Endpunkte frühzeitig zu lokalisieren, bevor Angreifer breitflächig lateral im Netzwerk vorgehen.
Welche operativen Vorteile bietet die Nutzung von DNS-Analysen für Incident Response-Teams?
DNS-Analysen bieten Incident Response-Teams klare operative Vorteile: sie liefern schnelle, kontinuierliche Telemetrie ohne invasive Agenten, ermöglichen Priorisierung durch Indikatoren für bösartige Kommunikation und helfen, die Angriffsfläche zu begrenzen. Durch historische DNS-Logs lassen sich Zeitstrahlen von Infektionsereignissen rekonstruieren, betroffene Hosts und potenzielle Ausbreitungswege identifizieren sowie automatisierte Blocklisten zur Eindämmung erstellen. Dadurch verkürzt sich die Zeit zur Eindämmung und Erholung, und Ressourcen werden gezielter eingesetzt.
Welche Arten von DNS-Signalen sind besonders nützlich, um seitliche Bewegungen und Datenexfiltration zu entdecken?
Besonders nützlich sind Signale wie ungewöhnlich häufige oder regelmäßig wiederkehrende DNS-Abfragen, Abfragen zu verdächtigen oder neuen externen Domains, dynamisch generierte Domains (DGA-Muster) sowie Auflösungsversuche zu internen, unerwarteten Hosts. Kombiniert mit Kontext wie Zeitstempel, Client-IP und Anzahl unterschiedlicher Hostnamen erlauben diese Signale die Erkennung von lateralem Movement und potenzieller Datenexfiltration. Solche Muster, korreliert mit anderen Telemetriequellen, erhöhen die Trefferquote und reduzieren False Positives bei der Erkennung.
Den Feind im eigenen Haus entlarven
Scott Penney, Leiter des Bereichs Cybersecurity Solutions bei BlueCat, erläutert, wie DNS-Daten den Feind in Ihrem Netzwerk entlarven können
