Die Kosten der mangelnden Zusammenarbeit zwischen Netzwerk- und Cybersicherheitsteams
86 % der Netzwerk- und Cybersicherheitsexperten in den USA und Kanada geben zu, dass sie aufgrund interner Missstände unter Ausfällen, Sicherheitsverletzungen und weiteren Problemen leiden.
Eine von BlueCat und IDG veröffentlichte Umfrage unter 200 Netzwerk- und Cybersicherheitsexperten in den USA und Kanada zeigt, dass mangelhafte Zusammenarbeit zwischen Netzwerk- und Security-Teams zu vermehrten Sicherheitsverletzungen, Ausfallzeiten, Produktivitätsverlust und steigenden Kosten führt. Ursachen sind widersprüchliche Ziele, isolierte Arbeitsweisen und fehlende Netzwerktransparenz, wobei nur 37 % der Security-Teams vollständige Transparenz bestätigen und Zuständigkeiten für zentrale Aufgaben unklar bleiben. Die Studie empfiehlt engere Abstimmung, gemeinsame Prozesse und integrierte Plattformen, damit Unternehmen Sicherheit und Netzfunktionalität gleichzeitig gewährleisten können.
Welche konkreten Probleme erleben Unternehmen laut der BlueCat/IDG-Studie durch mangelhafte Zusammenarbeit zwischen Netzwerk- und Cybersicherheitsteams?
Laut der Studie berichten 86 % der Befragten, aufgrund unzureichender Zusammenarbeit mindestens eines von mehreren Problemen erlebt zu haben: Zunahme von Sicherheitsverletzungen und/oder Datenverlusten, langsame Reaktion auf Sicherheitsvorfälle, Schuldzuweisungen zwischen Teams, Produktivitätsverluste, Dienst-Ausfallzeiten, Unfähigkeit, die Ursache von Sicherheitsvorfällen zu ermitteln, sowie Kostensteigerungen. Diese Auswirkungen resultieren aus widersprüchlichen Zielen, isoliertem Arbeiten und ungleicher oder unvollständiger Netzwerktransparenz, wodurch Prävention, Erkennung und Reaktion auf Vorfälle erheblich erschwert werden.
Warum ist Netzwerktransparenz laut der Umfrage wichtig und wie ausgeprägt ist sie derzeit?
Netzwerktransparenz ist entscheidend, damit sowohl Netzwerk- als auch Cybersicherheitsteams einen gemeinsamen Überblick über Traffic, Geräte und Policies haben und dadurch Vorfälle schneller erkennen sowie die Ursachen ermitteln können. Die Studie zeigt jedoch, dass nur 37 % der Cybersicherheitsteams vollständige Netzwerktransparenz angeben, was die Abstimmung der Teams und die gemeinsame Verantwortungsübernahme erschwert. Fehlende Transparenz führt zu Überschneidungen, unklaren Zuständigkeiten und erhöhtem organisatorischem Risiko, da Angreifer diese Dysfunktion ausnutzen können.
Welche Lösungen oder Empfehlungen nennt die Studie, damit Unternehmen die Spaltung zwischen Netzwerk- und Security-Teams überwinden?
Die Studie empfiehlt, Teamstruktur, Ziele, Kommunikation und Zusammenarbeit grundlegend anzugehen, damit beide Teams enger zusammenarbeiten. Konkrete Ansätze umfassen die Festlegung gemeinsamer Verantwortlichkeiten, die Einführung gemeinsamer Prozesse sowie die Nutzung gemeinsamer, integrierter Plattformen, die einen einheitlichen Netzwerküberblick bieten. BlueCat hebt die Rolle seiner Adaptive DNS‑Plattform hervor, die Cybersicherheits- und Netzwerkteams einen gemeinsamen Überblick ermöglicht, Kontrolle und Compliance verbessert sowie Zentralisierung und Automatisierung von DNS‑Diensten unterstützt.
86 % der Netzwerk- und Cybersicherheitsexperten in den USA und Kanada geben zu, dass sie aufgrund interner Missstände unter Ausfällen, Sicherheitsverletzungen und weiteren Problemen leiden.
TORONTO, 10. September 2018 – BlueCat, das Unternehmen für adaptives DNS, gab heute in Zusammenarbeit mit der International Data Group (IDG) neue Forschungsergebnisse bekannt, die die enormen Kosten einer mangelhaften Zusammenarbeit zwischen Netzwerk- und Cybersicherheitsteams bestätigen.
Die Umfrage, an der 200 Netzwerk- und Cybersicherheitsexperten aus den USA und Kanada teilnahmen, ergab, dass Unternehmen, in denen Netzwerk- und Cybersicherheitsteams widersprüchliche Ziele verfolgen, isoliert voneinander arbeiten und über eine ungleiche oder unvollständige Netzwerktransparenz verfügen, mit fast unvermeidlichen Konsequenzen rechnen müssen.
86 % der Befragten gaben an, aufgrund mangelnder enger Zusammenarbeit mindestens eines der folgenden Probleme erlebt zu haben:
- Zunahme von Sicherheitsverletzungen und/oder Datenverlusten
- Langsame Reaktion auf Sicherheitsvorfälle
- Schuldzuweisungen/Schwarzer-Peter-Spiel
- Produktivitätsverlust
- Ausfallzeit des Dienstes
- Unfähigkeit, die Ursache von Sicherheitsvorfällen zu ermitteln
- Kostensteigerungen
„Die Ergebnisse dieser Studie sollten Unternehmen dazu bewegen, einige ihrer grundlegendsten Probleme anzugehen, wie beispielsweise Teamstruktur, Ziele, Kommunikation und Zusammenarbeit“, kommentiert IDG-Verleger Bob Bragdon. „Diese Teams müssen viel enger zusammenarbeiten als je zuvor, insbesondere jetzt, da Cybersicherheit auf Vorstandsebene in den Fokus gerückt ist.“
Beide Teams sind sich einig, dass sie enger zusammenarbeiten sollten, und erkennen die Vorteile einer solchen Zusammenarbeit. „Die Herausforderung“, erklärt Michael Harris, CEO von BlueCat, „besteht darin, dass die Aufgabe des Netzwerkteams darin besteht, einen effizienten und präzisen Datenverkehr zu gewährleisten, während die Cybersicherheit dafür zuständig ist, verdächtigen Datenverkehr zu überprüfen.“ Er fügt hinzu: „Diese Ziele, die manchmal dazu führen, dass die Teams gegensätzliche Ziele verfolgen, stellen Hindernisse für den Gesamterfolg des Unternehmens dar. Um sowohl die Sicherheit als auch die Funktionalität des Netzwerks zu gewährleisten, ist es unerlässlich, dass sich Netzwerk- und Cybersicherheitsteams auf ihre Verantwortlichkeiten einigen und diese mithilfe gemeinsamer Prozesse sowie gemeinsamer, integrierter Plattformen verwalten.“
Teams, die bereits gut zusammenarbeiten, berichten von einer besseren Vorbereitung auf Cybersicherheitsvorfälle, einem höheren Maß an Vertrauen und weiteren Vorteilen. Leider sind sie in der Minderheit. Nur 37 % der Cybersicherheitsteams geben an, vollständige Netzwerktransparenz zu haben, was es den Teams erschwert, sich abzustimmen. Die Umfrage deckte zudem ein branchenweites Hin und Her hinsichtlich der Zuständigkeiten für Aufgaben wie die Durchsetzung von Netzwerkrichtlinien, die proaktive Prävention und Erkennung von Bedrohungen sowie die Behebung von Sicherheitsvorfällen auf. Das bedeutet, dass in vielen Unternehmen die Arbeitsumgebung für Überschneidungen und verpfuschte Aufgaben geradezu prädestiniert ist.
Mathew Chase, ein erfahrener IT-Manager, der zu den Ergebnissen dieser Studie befragt wurde, bestätigt, dass diese „Spaltung“ problematisch ist. „Ich habe aus erster Hand erlebt, wie diese Art von Dysfunktion zu erhöhten organisatorischen Risiken führt“, sagt Chase. „Netzwerk- und Cybersicherheitsteams müssen enger zusammenarbeiten – andernfalls werden Angreifer diese Dysfunktion weiterhin ausnutzen, und die Unternehmen werden darunter leiden.“
Um eine Kopie des Forschungsberichts zu erhalten und zu erfahren, wie andere Organisationen ihre Teams zusammenbringen, besuchen Sie https://bluecatnetworks.com/wp-content/uploads/2022/08/2018_09_05_BlueCat_IDG_Report_A_House_Divided_FINAL.pdf.
Über die Studie
Die von BlueCat bei IDG Research Services in Auftrag gegebene Umfrage befragte 200 qualifizierte Netzwerk- und Cybersicherheitsexperten in den USA und Kanada. Die Befragten reichen von Führungskräften bis hin zu Fachkräften aus verschiedenen Branchen und Unternehmen.
Über BlueCat
BlueCat ist das „Adaptive DNS Company™“. Die weltweit größten Unternehmen vertrauen auf BlueCat, um die Grundlage für Strategien zur digitalen Transformation wie Cloud-Migration, Virtualisierung und Cybersicherheit zu schaffen. Unsere „Adaptive DNS“-Plattform ermöglicht Cybersicherheits- und Netzwerkteams einen gemeinsamen Überblick über das Netzwerk und verbessert die Kontrolle sowie die Compliance im gesamten Netzwerk. Dadurch können Unternehmen ihre DNS-Dienste zentralisieren und automatisieren, was sowohl der Sicherheit als auch der betrieblichen Effizienz zugutekommt. Weitere Informationen finden Sie unter bluecatnetworks.com.
Kontaktdaten
Jim Williams
BlueCat Public Relations
[email protected]
781.718.1435